Episode 46

full
Published on:

14th Jan 2021

#NoFilter "Ich habe mir zu viele Sorgen gemacht!" - Über die vielen Gesichter einer Wochenbettdepression

Der Januar ist oftmals ein Realitäts-Schock: Vorbei der glitzernde Weihnachtszauber, vorbei die Hoffnung, dass im neuen Jahr alles besser wird. Alles was bis dato unterdrückt oder weggedrückt werden konnte, sucht sich jetzt wieder seinen Weg und will gesehen werden. Und dieser Zustand kann sogar krank machen, bis hin zur Depression.

Ähnlich ist es mit dem Kinderkriegen: Die gesellschaftlichen Illusionen vom Mamasein und schlafenden Baby lassen uns freudig in guter Hoffnung sein. Wir kaufen schnuckelige Babysachen und blenden all die negativen Bedenken aus. Doch nach der Geburt können wir der Realität nicht mehr ausweichen: Schlafmangel, Hormonabfall bis hin zu Geburtstraumata stellen Mütter auf die Probe. Und viele landen im Babyblues oder sogar in der Wochenbettdepression.

Doch davon sprechen mag keiner und es ist auch nicht immer so einfach eine handfeste Wochenbettdepression zu erkennen. Irreführend sind die Symptome, die in unseren Köpfen kursieren, wie Suizidgedanken oder Bindungsstörungen. Dies KÖNNEN Symptome einer Depression sein, MÜSSEN es aber nicht.

In dieser Folge geht es mir um mein Herzensanliegen: Ich wünsche mir mehr Realismus, wenn wir aufs Mamawerden blicken. Ein realistischer Blick, der uns nicht eiskalt aus unserem Baby-Märchenschloss reisst.

Ich wünsche mir mehr Sichtbarkeit, mehr Ehrlichkeit, mehr Realismus auf das Krankheitsbild der Wochenbettdepression. Ich spreche über die 4 Aspekte, die es aus meiner Sicht dafür braucht. Denn nur so kann diese Krankheit schneller erkannt und akzeptiert werden. Und nur so können mehr Frauen mit gezielter Behandlung in die Heilung kommen.

Wie sind deine Erfahrungen zum Mamawerden und/oder zur Depression? Teile deine Gedanken gerne mit mir auf Instagram, Facebook, LinkedIN oder Xing.

Mehr zu buSINNess MOM, meinem Beratungen, Coachings und Vorträgen findest du auf:

meiner Website: www.businnessmom.de

Facebook: https://www.facebook.com/susanne.dietz.71

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/susanne-dietz-14749b19/

Instagram: https://www.instagram.com/businness_mom/

Xing: https://www.xing.com/profile/Susanne_Dietz4/cv

Ich freu mich auf deinen Besuch!

Herzlichst,

Susanne

Show artwork for buSINNess MOM, der Podcast für Vereinbarkeit

About the Podcast

buSINNess MOM, der Podcast für Vereinbarkeit
Der Podcast für Mütter, die nicht nur ihre Kinder lieben und smarte Arbeitgeber
buSINNess MOM ist für Mütter, die nicht nur ihre Kinder lieben sondern auch ihren Job - und Sinn in ihrem Job finden. buSINNess MOM ist aber vor allem auch für Arbeitgeber, Chefs und Personaler, die es verstanden haben, dass sie mit den richtigen familienfreundlichen Maßnahmen nicht nur Mütter langfristig für ihr Unternehmen begeistern können, sondern auch gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenwirken und Frauen in Führung fördern können.

Ich bin selbst dreifache Mama und spreche übers Mutterwerden, Muttersein und Mutter-Sein im Job. Mir geht es um Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit über dieses komplexe Thema "Mütter im Job" zu fördern und nicht zuletzt den Mutter-Mythos gerade zu rücken. Denn nur wenn wir alle verstehen, was Mutter- bzw. Elternsein bedeutet, dann können wir Frauen im Job auch nachhaltig fördern.

Es erwarten dich hier:
- Solo-Folgen, in denen ich ganz konkrete Tipps aus meiner Coaching-Praxis teile.
- #NoFilter-Folgen, die unverblümt meine Wahrheit aus dem Mamaalltag schildern.
- buSINNess-Talks mit spannenden und ausschließlich hochkarätigen Gästen.

About your host

Profile picture for Susanne Dietz

Susanne Dietz

Ich bin Vollzeit-Mama. Ich bin aber auch Vollzeit-Berufstätig. Ich liebe meine Familie, ich liebe meine Arbeit. Ich bin Mutter und auch berufstätig - wo und wann immer es geht.

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Frauen und Beruf durch meine berufliche Vita. Bereits meine Facharbeit in der Schule war ein Frauen-Thema. Im Studium fand ich mich immer wieder in Seminaren und Vorlesungen zum Thema Gender wieder. Und kein Wunder, dass meine Doktorarbeit auch einen geschlechtsspezifischen Fokus hatte. In meinem Angestelltenverhältnis als Personalentwicklerin war ich sodann immer wieder – ob ich es wollte oder nicht – mit Frauen und ihren ganz individuellen Anliegen im Business konfrontiert: Frauen und Führung, Frauen in Meetings, Frauen in der Männerwelt, Rhetorik der Frauen, Frauenquoten im Management erhöhen und aber auch konstruktive (Re-)Integration von Mamas. Und eines fiel mir auf: Wenn jemand Sinn in der Arbeit sucht, dann waren es die weiblichen Kollegen. Ich war selbst damals mehr denn je darauf bedacht: Meine Arbeit musste Sinn machen – nicht nur für Frauen! So schloss ich meine zweijährige Coaching-Ausbildung ab und nach Jahren als interner Coach und Trainer war es soweit: Ich ging in die Selbständigkeit. Für mich ein absolut notwendiger Schritt in meiner Biografie zu mehr Sinn in der Arbeit.

2014 kamen dann gleich zwei meiner Babies auf diese Welt. Zum einen mein Buch „Sinnkrieger“ – für alle die nicht nur Sinn kriegen wollen, sondern auch bereit sind für Sinn zu kämpfen. Aber fast zeitgleich auch mein „echtes“ Baby. Meine erste Tochter. Und plötzlich war alles anders. Mein Lebens-Mobilé routierte, nichts war wie vorher, mein Job, mein Alltag, meine Beziehung, ich selbst, alles war nichts mehr so wie es war.

In dieser Zeit entstand als Produkt meiner Vorträge und Beratungen zu mehr Sinn in der Arbeit buSINNess MOM. Ich möchte Arbeitgeber und Frauen ermutigen Verantwortung zu übernehmen: Arbeitgeber dürfen Kultur, Programme und Entwicklungsmaßnehmen für Mamas generieren und Frauenförderung damit ernst nehmen. Mamas dürfen sich mit der ganzen Palette der Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen: in ihren Themen des Mamawerdens, Mamaseins und aber auch Business-Mama-seins und den Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit im Job. Ich möchte, dass jede Mama, welche ihre Arbeit genauso wie ich als wesentlichen Teil ihrer Identität betrachtet, die Herausforderungen, Gewissensbisse, glücklichen und traurigen Momente leben und konstruktiv bewältigen kann. Meine Mission ist die echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dass dieser Wert wahrhaftig in deutschen Unternehmen gelebt werden kann und Kultur prägt. Ich freue mich, wenn ich auch Sie, gleich ob Sie Arbeitgeber oder Mutter sind, auf diesem wunderbaren und sinnstiftenden Weg begleiten darf.